Presse

08. Feb. 2011

Delmenhorster Kreisblatt

,,Bei Männern ab 40 gehen happy und birthday auseinander" Comedian Johannes Flöck begeistert 100 Zuschauer im ,,Riva"
Witze über das Älterwerden und die Problemchen in der Beziehung sorgten für einen amüsanten Abend. Auf Klischee-Zoten verzichtete Flöck.


Delmenhorst. Er mag zwar älter geworden sein, keinesfalls aber langsamer: Comedian Johannes Flöck unterhielt seine 100 Zuschauer im ausverkauften ,,Riva" am Sonntagabend im Eiltempo, womit jedoch nicht die Länge seiner Show gemeint ist. Sein flotter Redefluss, seine lebendige und aberwitzige Mimik und Gestik und sein charmantes Lispeln ließen ihn von einer Geschichte in die nächste springen und sorgten beim Publikum für schallendes Gelächter und hervorragende Unterhaltung.

Der 42-jährige Flöck, bekannt aus TV-Formaten wie ,,Quatsch Comedy Club", ,,Star Search" oder ,,NightWash" macht in seinem aktuellen Programm ,,Auch Jünger werden älter" das Altern zum Thema und gibt einen humorvollen Einblick in die Eigenarten von ergrauenden Erwachsenen. Dabei schlägt er stets auch einen Bogen zur Jugend, womit amüsante Vergleiche zwischen den Generationen entstehen. ,,Bei Männern beginnt mit 40 eine neue Zeitrechnung. Da gehen happy und birthday getrennte Wege. Und plötzlich bekommt man zum Geburtstag statt des Playboys nur noch die Men's Health oder die Apothekenumschau", witzelt der Wahl-Kölner und nimmt auch gern mal die unter ,,digitalem Stress" leidenden Jugendlichen aufs Korn: ,,Wenn die Mutter blutend auf dem Küchenboden liegt, muss sie erst über Twitter eine Nachricht senden, damit das Kind sie bemerkt."

Altersvergesslichkeit bei Männern, Geistesblitze, die einem ins Gedächtnis rufen, dass man etwas vergessen hat, Kosmetikbehandlungen, Geisterseancen, Wellnessprogramme, spezielle Gepflogenheiten im Wartezimmer beim Arzt - Flöck füllte seine zweistündige Show mit vielfältigen Themen und nicht nur das Altern wird beleuchtet. Natürlich durften auch die in der Comedy mittlerweile ausgereizten Beziehungswitze und die Unterschiede zwischen den Geschlechtern nicht fehlen.

Allerdings musste man hierbei keine Mario Barth-typischen Klischee-Zoten über sich ergehen lassen. Flöck erzählt amüsant über das Zusammenleben mit seiner Freundin, bei der so genannte ,,Wohlfühl"-Diäten alles andere als wohlfühlend sind und sie eher wie einen Pitbull zur Weißglut treiben. Für Flöck besteht aber keine Gefahr, denn ,,Johannes war der Lieblingsjünger von Jesus. Jesus ist also mein bester Freund."
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